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5 Ideen, eine Lösung

Unser Ziel: Die Entwicklung einer neuen Produktlinie über Social Media. Doch es gibt viele Möglichkeiten dieses Ziel zu erreichen. Wir möchten euch fünf potenzielle Lösungsansätze vorstellen und begründen für welchen wir uns weshalb entschieden haben.

Unsere Ideen und Lösungsansätze

1) Es wird eine Plattform für das Projekt erstellt, auf der die Nutzer ihre eigene Schokolade zusammenbauen können. Jeder kann die Schokoladensorte, Zutaten, Gewicht und Form selbst bestimmen. Das habt ihr schon bei anderen Webangeboten gefunden? Richtig, doch MyXoC geht darüber hinaus: Bei uns kann auch die Herkunft gewählt werden. Soll die Schokolade fair gehandelt oder unter ökologisch geprüften Bedingungen hergestellt worden sein? Der Nutzer entscheidet. Doch neben dieser Baukastenmethode, die speziell auf die Bedürfnisse der so genannten themenorientierten User abgestimmt ist, gibt es noch die Möglichkeit, sich in einem Fachforum rund um die Schokoladenherstellung auszutauschen. Belebt wird dieses durch unsere Lead-User – also alle die ein gewisses Fachwissen für Schokolade mitbringen - sowie Experten aus unseren eigenen Reihen, die zusammen neue Herstellungsverfahren oder Produktideen diskutieren. Damit möchten wir den Lead-Usern auch einen Gewinn vermitteln, wenn sie ihr Wissen mit uns teilen – sie können selbst dazu lernen. Allerdings kann sich jeder an diesen Diskussionen beteiligen, um bei der Community nicht den Eindruck zu vermitteln, es gebe bevorzugte Gruppen oder ähnliches. Um die Plattform von Anfang an zu beleben, soll das Projekt mit einem Wettbewerb gestartet werden. Längerfristig werden wir die Vorlieben unserer Kunden analysieren und regelmäßig die beliebtesten Schokoladensorte unter dem Label „MyXoC“ auf dem Markt einführen. Daneben hat selbstverständlich jeder die Möglichkeit sich seine eigene Schokolade über das Internet nach Hause zu bestellen.

2) Eine zweite Möglichkeit wäre, nicht selbst auszuwählen welche Sorten auf den Markt gebracht werden sollen, sondern die Community entscheiden zu lassen. Das würde über regelmäßige Abstimmungen im Internet, beispielsweise auf facebook, realisiert werden.

3) Sollen wir wirklich den Vertrieb über das Internet aufnehmen? Wir könnten Social Media auch einfach nur dazu nutzen, um Expertenwissen für uns zu gewinnen. Dann würden wir uns ausschließlich auf die Fachdiskussion um die Schokoladenherstellung konzentrieren. Unter dem Motto „Die Schokolade der Zukunft“ würden wir nach neuen Wegen suchen, wie  beispielsweise eine nie schmelzende, zuckerfreie aber süße, möglichst kalorienarme Schokoladensorte, die ihre Farbe wechselt sobald sie über dem Verfallsdatum ist. Solche oder andere Ideen stehen dann im Vordergrund.

4) Auf der anderen Seite kann man natürlich auch die Experten außen vor lassen und sich nur dem Erstellen von Schokolade durch die Community widmen. So könnte man die drei Zutaten, die am häufigsten verwendet werden, also die meisten Klicks haben, zusammen in eine Schokolade werfen. Knoblauch mit Chili gefällig? Warum nicht.

5) Eine letzte und ganz neue Idee, die wir diskutiert haben, setzt auf einen anderen Social Media Kanal als bisher beschrieben: Twitter. Wir regen unsere Kunden dazu an, uns ihre Meinung zur Schokolade direkt nach deren Genuss zuzuschicken. Daraus erkennen wir dann Trends und entwickeln Lösungen, um den Wünschen unserer Kunden möglichst gerecht zu werden.

Die erste Wahl

Wir haben uns schließlich für den ersten Lösungsansatz entschieden. Die umfassende Vernetzung von Expertenwissen und den Meinungen einer ganzen Community schien uns als der beste Weg vom Social Web zu profitieren. Viele Köpfe schaffen viele Ideen. Allerdings behalten wir uns noch selbst die Kompetenz vor, die Schokoladensorte für die Mass Customisation auszuwählen, um MyXoC nach außen auch weiterhin angemessen zu vertreten und traditionsbewusste Kunden nicht durch zu exotische Angebote zu verwirren oder gar zu verärgern. Außerdem könnte der Vertriebsweg über das Internet neue Kunden erschließen, die vorher unsere Regale im Supermarkt nicht wahrgenommen haben. Unsere Kunden sollen auf diese Weise aktiv mit in den Produktionsprozess einbezogen werden. Dadurch können sie die vielfältigen Möglichkeiten der Schokoladenherstellung entdecken und werden sich stärker mit XoC und den Produkten identifizieren. Schließlich entsteht am Ende nicht bloß irgendeine vorgefertigte Kreation. Es sind meine Ideen, meine Vorlieben – es ist MyXoC.

MyXoC am 5.6.11 22:17

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bisher 9 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Mareike (6.6.11 12:59)
Hallo,

nachdem mir euer erster Blogeintrag schon positiv aufgefallen ist, muss ich euch bei diesem wieder loben.

Der erste Lösungsansatz gefällt mir sehr gut. Vor allem dass ihr die Kunden mit einem Wettbewerb "locken" wollt und es auch die Möglichkeit eines Online-Shops gibt.

Den zweiten Lösungsvorschlag finde ich nicht so gut, da ich der Meinung bin, dass sicher nicht alle Kunden bei Facebook usw sind. Wenn jetzt nur noch außergewöhnliche Sorten auf den Markt kommen, verlieren wir vielleicht die älteren Kunden usw. (das habt ihr ja auch erklärt!)

Aber ihr habt euch denke ich für den besten Ansatz entschieden.

Nur als kleiner Kritikpunkt: bei solchen langen Texten solltet ihr mehr Absätze machen, damit es leichter zu lesen ist.


Viele Grüße
Mareike


Ulrike Heller (6.6.11 15:26)
Hallo liebes MyXoc-Team,

von euren 5 Lösungsansätzen ist für mich nur der erste schlüssig und durchdacht.
Interessant finde ich, dass ihr auch die Idee hattet, dass der Kunde die Herkunft der Schokolade frei wählen kann bei der individuellen Zusammenstellung. Wir sind hier noch etwas weiter gegangen und lassen den Kunden auch die Bohne auswählen.
Gut finde ich, dass ihr auch an die Grenzen der Konfigurationsmöglichkeiten gedacht habt und die letzte Entscheidung, was wirklich angeboten wird, dem Unternehmen überlasst.

Wir von Mass Customization sitmmen hier in den wichtigsten Punkten mit euch überein.

Viele Grüße
Ulrike


Stephanie (6.6.11 19:54)
Hallo, nun ja es klingt fast so, als hätte der 1. Weg schon festgestanden Die anderen Ideen bauen auch quasi darauf auf und sind meiner Meinung nach verschieden Varianten bzw. Teilmöglichkeiten. Tatsächlich haben diese Idee schon andere probiert... Mir fehlt noch ein bisschen die allgemeine Ausrichtung. Wollt ihr speziell Premiumkunden ansprechen oder auch die Masse? Setzen Premiumkunden nicht voraus, dass die Schokolade fair gehandelt und Bio ist. Kann sich die Masse diese Schokolade überhaupt leisten? (bezogen auf das Baukastensystem)

Ich finde eure Variante nicht schlecht, aber ich kann mir vorstellen, dass es nicht leicht wird sie umzusetzen. Vor allem über einen langen Zeitraum hinweg. Können sich leaduser lange dafür begeistern? In welchen Abständen soll neue Schokolade auf dem Markt erscheinen? Lohnt es sich spezielle Schokolade in evt. kleiner Auflage zu produzieren?

Ich bin gespannt auf euren nächsten Eintrag!


Torsten / Website (6.6.11 21:27)
Hallo MyXoc-Team,

ich habe mir euren Blogeintrag durch gelesen, war nicht ganz einfach, da der Text leserunfreundlich formatiert ist. Ein Absatz hier und da verbessern das Lesen spürbar;-).

Zum Inhalt:
Die Lösungsansätze sind alle vielversprechend und bieten gute Alternativen falls die "Erste Wahl" nicht klappt. Gut wenn man einen Plan B hat.

Ein Wort zur Ersten Wahl:
Ich habe das Gefühl, dass Ihr zwischen den Stühlen Sicherheit und Social Media steht und denke, wenn die Spielregeln klar kommuniziert werden macht es die Community besser als die Experten.

Da wir in unserer Gruppe mit den Bestandskunden arbeiten können diese vielleicht über die neuen Produktideen entscheiden. Auf jeden Fall ist es ein Blogeintrag wert.

Viele Grüße sendet Torsten von der XoC-Truppe




Mandy (7.6.11 11:26)
Hallo liebes MyXoc-Team,

eure Lösungsansätze sind schlüssig und gut durchdacht. Besonders gut finde ich den individuellen Einbezug des Kunden und seiner Wünsche und Vorstellungen. Das ganze klingt für mich auch praktisch gut umsetzbar, nun obliegt es eurer Kreativität, wie ihr dies im nächsten Blog darstellen werdet. Ein paar bildliche Untermalungen würde ich mir wünschen, um den Bezug zur Praxis mehr herauszuarbeiten.

Ansonsten ist soweit alles top und ich freue mich auf weitere kreative Einfälle!

Grüße, Mandy


Meike / Website (8.6.11 13:19)
Hallo liebes MyXoc-Team,

der erste Vorschlag war sicherlich die beste Wahl! Von Vorschlag 3 hätte ich dringend abgeraten – nur von der Community zu profitieren und wenig/keinen Mehrwert für den Nutzer zu bieten ist selten eine gute Idee im Social Media-Engagement. "Altruismus ist Trumpf" hat ja schon Tamar Weinberg ganz am Anfang dazu gesagt

Das fehlt mir auch noch ein bißchen an eurem finalen Ansatz: Welchen konkreten Nutzen haben Lead-User davon, sich dauerhaft über Schokolade auszutauschen? Wer möchte das machen, wenn er nicht gerade selbst seine eigene Schokolade herstellt. Und besonders: Möchten es auch die kaufkräftigen Kunden tun, die bereit sind, viel Geld für eine Schokolade auszugeben? Denn "die Masse" wird sich wahrscheinlich nicht an Diskussionen rund um ein Produkt beteiligen, das sie sich gar nicht leisten kann.
Ein ähnliches Problem sehe ich bei der Wahl "fair gehandelt"/ "Bio-Qualität". Hier schließe ich mich Stephanie an: Menschen, die eine Menge Geld für Schokolade ausgeben, werden sicherlich beides voraussetzen. Wenn ich nur die "Bio-Qualität" anklicke – heißt dass dann, dass XoC für meine Schokolade Kakaobauern ausnimmt? Sicher ist das nicht so von euch gedacht, allerdings müsstet ihr dann wirklich überlegen, ob eine Auswahl "fair gehandelt" wirklich Sinn macht.

Das war jetzt viel Kritik auf einmal, dabei finde ich Euren Ansatz von Grund auf super! Dass es wahnsinnig gut funktionieren kann, wenn die Nutzer sich ihr eigenes Produkt zusammenbasteln, hat man ja bei Onlineshops wie mymuesli.de schon gesehen. Insofern glaube ich, seid ihr absolut auf dem richtigen Weg, nur an ein paar Details solltet ihr noch feilen!

Viele Grüße,
Meike


Thomas (8.6.11 13:40)
Hallo MyXoC-Team,

ja, was soll man noch ergänzen? Ich denke, dass schon die wichtigsten Aussagen getroffen wurden. Ich finde es auch gut, dass ihr den Nutzern möglichst viele Auswahlkriterien zur Verfügung stellen wollt. Es sollte vielleicht die Möglichkeit gegeben werden, dass die Nutzer komplett neue Ideen einbringen können und nicht limitiert werden durch Auswahlfelder.

Bin gespannt auf Eure Umsetzung.

Viele Grüße
Thomas von "This is IT"


Richard (10.6.11 10:22)
Hallo MyXoC-Team!!

Da ihr unseren Blog kommentiert habt, wollte ich es euch gleichtun

Alles in allem muss ich sagen, dass wir wirklich einen aehr ähnlichen Ansatz gefunden haben. Ich vermisse bei euch jedoch den Markttest. Ich glaube, dass man vor allem bei ausgefallenen Kombinationen doch eine breitere Meinungsbasis zur Entscheidung für oder gegen eine Sorte braucht. Die Baukasten-Elemente finde ich gut. Vielleicht könntet ihr dabei auch die Kunden einbeziehen.

Zum Schluss schließe ich mich noch kurz meinen Vorpostern an: Ein paar mehr Absätze wären schon toll

Viel Erfolg weiterhin!

Grüße
Richard von SXM


Anne / Website (10.6.11 11:25)
Liebe MyXoCs,

mir gefällt euer Blogpost sehr gut. Ihr habt ihn gut strukturiert und stellt klar die verschiedenen Läsungsansätze heraus. Zwar merkt man schon beim Lesen der ersten Möglichkeit, dass ihr euch für die sie entschieden habt, aber es ist ja auch klar, dass diese Idee dann am weitesten durchdacht wurde.
Der schon geschriebenen Kritik in Hinsicht darauf, dass man sich gegen FairTrade entscheiden kann, schließe ich mich an. Die Idee finde ich zwar innovativ, aber es hat wohl einen Grund, warum das noch kein Unternehmen anbietet, denn es hinterlässt ja doch einen unguten Beigeschmack, oder? XoC möchte ja nicht das Image bekommen, das Unternehmen zu sein, bei dem man sich gegen FaiTrade entscheiden kann...
Ansonsten finde ich den Baustein-Gedanken aber gut. Klar, das gibt es schon, aber ich habe schon bei verschiedenen solcher Unternehmen bestellt und fand die Auswahl nicht gerade so vielfältig, wie man es sich vorstellen würde. Ich bin sicher, dass euch da bessere Ideen in Hinsicht auf Form, Verpackung und Zutaten kommen.
Der zweite und vierte Ansatz ließe sich damit ja perfekt kombinieren. Ich finde sowieso, dass man nicht konsequent zwischen den Ansätzen trennen muss, sondern sie zusammen umsetzen könnte. Die fünte Idee finde ich eigentlich richtig toll, man könnte daraus bestimmt gut eine Kampagne entwickeln. Natürlich bräuchte man Anreize, um die Leute zum posten zu motivieren, aber das ist sicher kein Problem.
Den dritten, nur auf Experten beschränkten Ansatz, sehe ich kritisch. Ich glaube nicht, dass er sich umsetzen lässt, denn was haben die Leute davon, die wahrscheinlich für die Konkurrent arbeiten. Sie würden doch nicht ihr Wissen preisgeben.
Schön finde ich, wie ihr abschließend eure Auswahl begründet. Insgesamt macht euer Konzept auf mich einen sehr durchdachten Eindruck.

Viele Grüße,
Anne von den XoCperts

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