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Unsere Stratgie

„Ein paar bildliche Untermalungen würde ich mir wünschen“, „leserunfreundlich formatiert“, „mehr Absätze wären schon toll“: Über unseren letzten Blogeintrag habt ihr nicht nur inhaltlich diskutiert, sonder vor allem auch die Gestaltung kritisiert – und da habt ihr vollkommen Recht. Doch was nicht ist, kann ja noch werden. Also geloben wir Besserung und fangen damit bei unserem dritten Eintrag am besten schon mal an. Um euch unsere endgültige Strategie somit auch strukturiert und ansprechender zu präsentieren, haben wir uns dabei am „Seven C’s Modell“ orientiert. „Seven C’s“? Nie gehört? Ein Grund mehr weiterzulesen. Viel Spaß!

 

a) Context: Die Geschichte, die wir im Social Web erzählen wollen

In Zeiten der Lebensmittelskandale ist das Interesse der Kunden am Inhalt ihres erworbenen Produktes sehr groß. Deshalb sollen und dürfen XoC Kunden immer wissen, was in ihrer Schokolade enthalten ist und woher diese Zutaten stammen. Denn bei XoC können die Kunden ab sofort hinter die Kulissen blicken.

Unser Icon verdeutlicht, dass der Kunde über seine Schokolade selbst entscheiden kann. Er legt fest, welche Zutaten er in seiner individuellen Schokolade haben möchte und von welchem unserer Lieferanten seine Zutaten, insbesondere die Kakaobohnen, kommen sollen. Es liegt in seiner Hand. Bei uns kann er sich ausprobieren und Schokolade neu entdecken. Daher unser Claim:

Und was machen wir? Wir vom MyXoC Team geben den Kunden alle dafür notwendige Unterstützung und stehen mit Rat und Tat zu Seite.

 

b) Content: Die Geschichte mit Leben füllen

Bei uns macht der Kunde Schokolade. Wir möchten sowohl den Schokoladenexperten, also den Lead-Usern, als auch den themeninvolvierten Usern (jeder der sich für Schokolade interessiert) zu ihrer Schokolade verhelfen.

Unser Schokoladenbaukasten zielt speziell auf die themeninvolvierten User ab. Mit diesem virtuellen Tool können sie sich aus verschiedenen Modulen ihre individuelle Schokolade zusammenstellen. Weiße Schokolade mit Senfaroma und Wallnüssen, warum nicht?

Für unsere Schokoladenfreigeister, also den Lead-Usern, wollen wir eine Expertenplattform als Forum  zur Verfügung stellen. Dort können sich Schokoladenliebhaber mit viel Know-How austauschen und frei ohne gesetzten Rahmen verwirklichen. Wir vermitteln dabei wichtige Kontakte und helfen bei der Umsetzung der Ideen.

Unser Ziel ist es, eine Community aufzubauen, in der sich seinen Fähigkeiten entsprechend ausprobieren, sich austauschen und Feedback von anderen Usern holen kann. Hier liegt auch der Gewinn für die Lead-User in diesem Projekt: Neue Ideen und Phantasien in die Tat umsetzen zu können und mehr über die Welt der Schokolade zu lernen.

Anhand der beliebtesten Schokoladenkreationen und den User-Votings werden wir die neue Produktlinie „MyXoC“ kreieren. Sie wird von den Wünschen der MyXoC User geleitet. Das heißt, die konkreten Schokoladensorten dieser Produktlinie unterliegen einem permanenten Wandel. Somit werden wir langfristig immer mit dem Zeitgeist gehen können.

 

c) Contact: Wie finden wir die Nutzer?

Für den Kontakt zu den Usern haben wir uns für Facebook entschieden. Dort werden alle Kanäle, also Schokoladenbaukasten, Expertenforum, Blogs etc. zusammenlaufen. Außerdem werden hier Schokoladenwettbewerbe und andere Aktionen ausgerufen.
Bevor wir jedoch unsere Facebook-Seite starten, wollen wir eine virale Kampagne durchführen. Dazu wollen wir Banner und Poster überall dort verbreiten, wo sich Schokoladenliebhaber aufhalten – im Internet sowie analog. Hier sind einige Beispiele zu sehen.


Erst nachdem die Neugierde der potentiellen User geweckt worden ist, werden wir unsere Identität als XoC preisgeben.

 

d) Connection: vernetzen, wachsen vernetzen

In unserer Community sollen alle mit allen verbunden sein. Jeder kann seine Schokolade und seine Ideen mit anderen teilen. Die Grenzen zwischen themeninvolvierten und Lead-Usern sind fließend. Genauso werden die Grenzen zwischen den Social Media Kanälen fließend werden. Die neuste Schokoladenidee über Twitter erfahren und auch facebook liken, um anschließend im Forum darüber zu diskutieren oder die Schokolade auf unserer Plattform selbst erstellen? Kein Problem.

 

e) Conversation: stay in touch

Um den Dialog mit den Usern dauerhaft aufrecht zu erhalten, wird ein Mitarbeiter als Hauptverantwortlicher für die Pflege des sozialen Netzwerkes zuständig sein. Dieser wird zum einen als Kommunikationspartner und zum anderen als konkreter Ansprechpartner fungieren.

Damit wir immer auf dem neuesten Stand der Bewegungen im Social Web sind, werden wir eine gezielte Überwachung und Analyse mit einer Kombination aus verschiedenen Monitoring Tools, wie zum Beispiel Google Alerts und Analytics durchführen.

Des Weiteren werden wir eine Strategie für effektives Krisenmanagement aufstellen. Guidelines werden helfen, eine angemessene, zeitnahe Reaktion auf negative Kommentare zu liefern.

 

f) Conversion: Lasst den Worten Taten folgen!

Unser Ziel ist es, langfristig und dauerhaft mit den Usern im Kontakt zu stehen und sie an uns zu binden. Damit diese Gemeinschaftsbasis aufgebaut werden kann, ist es wichtig, dass alle im Social Web involvierten Mitarbeiter als authentische Persönlichkeiten auftreten. MyXoC will nicht nur zuhören, sondern auch umsetzen, aus digital wird analog: mit der neuen Produktlinie „MyXoC“ und anderen Innovationen. Forschung und Entwicklung von morgen funktioniert nur zusammen mit den Usern: Gemeinsam sind wir stark!

 

g) Contribution: Ziel verfehlt? Fehler erkennen, Strategie neu ausrichten

Unser Ziel ist es, mit Hilfe der Social Media die neue Produktlinie „MyXoC“ zu schaffen, die Floprate zu senken und die Innovationskosten zu minimieren. Langfristig wollen wir eine enge Userbindung erreichen und den Online-Vertriebskanal etablieren. Ob wir diese Ziele erreicht haben, werden wir an den Zahlen exakt überprüfen können.

Empfehlung:

Nach dieser Strategie lässt sich nun ein konkretes Social Media Projekt aufbauen. Als nächsten sollte wir uns intern mit allen angrenzenden, relevanten Abteilungen vernetzen um die entsprechenden Aufgaben abzustimmen, um uns dann für unsere Nutzer zu öffnen. Nutzen wir gemeinsam die neuen Möglichkeiten der Social Media.

6 Kommentare MyXoC am 23.6.11 01:49, kommentieren

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5 Ideen, eine Lösung

Unser Ziel: Die Entwicklung einer neuen Produktlinie über Social Media. Doch es gibt viele Möglichkeiten dieses Ziel zu erreichen. Wir möchten euch fünf potenzielle Lösungsansätze vorstellen und begründen für welchen wir uns weshalb entschieden haben.

Unsere Ideen und Lösungsansätze

1) Es wird eine Plattform für das Projekt erstellt, auf der die Nutzer ihre eigene Schokolade zusammenbauen können. Jeder kann die Schokoladensorte, Zutaten, Gewicht und Form selbst bestimmen. Das habt ihr schon bei anderen Webangeboten gefunden? Richtig, doch MyXoC geht darüber hinaus: Bei uns kann auch die Herkunft gewählt werden. Soll die Schokolade fair gehandelt oder unter ökologisch geprüften Bedingungen hergestellt worden sein? Der Nutzer entscheidet. Doch neben dieser Baukastenmethode, die speziell auf die Bedürfnisse der so genannten themenorientierten User abgestimmt ist, gibt es noch die Möglichkeit, sich in einem Fachforum rund um die Schokoladenherstellung auszutauschen. Belebt wird dieses durch unsere Lead-User – also alle die ein gewisses Fachwissen für Schokolade mitbringen - sowie Experten aus unseren eigenen Reihen, die zusammen neue Herstellungsverfahren oder Produktideen diskutieren. Damit möchten wir den Lead-Usern auch einen Gewinn vermitteln, wenn sie ihr Wissen mit uns teilen – sie können selbst dazu lernen. Allerdings kann sich jeder an diesen Diskussionen beteiligen, um bei der Community nicht den Eindruck zu vermitteln, es gebe bevorzugte Gruppen oder ähnliches. Um die Plattform von Anfang an zu beleben, soll das Projekt mit einem Wettbewerb gestartet werden. Längerfristig werden wir die Vorlieben unserer Kunden analysieren und regelmäßig die beliebtesten Schokoladensorte unter dem Label „MyXoC“ auf dem Markt einführen. Daneben hat selbstverständlich jeder die Möglichkeit sich seine eigene Schokolade über das Internet nach Hause zu bestellen.

2) Eine zweite Möglichkeit wäre, nicht selbst auszuwählen welche Sorten auf den Markt gebracht werden sollen, sondern die Community entscheiden zu lassen. Das würde über regelmäßige Abstimmungen im Internet, beispielsweise auf facebook, realisiert werden.

3) Sollen wir wirklich den Vertrieb über das Internet aufnehmen? Wir könnten Social Media auch einfach nur dazu nutzen, um Expertenwissen für uns zu gewinnen. Dann würden wir uns ausschließlich auf die Fachdiskussion um die Schokoladenherstellung konzentrieren. Unter dem Motto „Die Schokolade der Zukunft“ würden wir nach neuen Wegen suchen, wie  beispielsweise eine nie schmelzende, zuckerfreie aber süße, möglichst kalorienarme Schokoladensorte, die ihre Farbe wechselt sobald sie über dem Verfallsdatum ist. Solche oder andere Ideen stehen dann im Vordergrund.

4) Auf der anderen Seite kann man natürlich auch die Experten außen vor lassen und sich nur dem Erstellen von Schokolade durch die Community widmen. So könnte man die drei Zutaten, die am häufigsten verwendet werden, also die meisten Klicks haben, zusammen in eine Schokolade werfen. Knoblauch mit Chili gefällig? Warum nicht.

5) Eine letzte und ganz neue Idee, die wir diskutiert haben, setzt auf einen anderen Social Media Kanal als bisher beschrieben: Twitter. Wir regen unsere Kunden dazu an, uns ihre Meinung zur Schokolade direkt nach deren Genuss zuzuschicken. Daraus erkennen wir dann Trends und entwickeln Lösungen, um den Wünschen unserer Kunden möglichst gerecht zu werden.

Die erste Wahl

Wir haben uns schließlich für den ersten Lösungsansatz entschieden. Die umfassende Vernetzung von Expertenwissen und den Meinungen einer ganzen Community schien uns als der beste Weg vom Social Web zu profitieren. Viele Köpfe schaffen viele Ideen. Allerdings behalten wir uns noch selbst die Kompetenz vor, die Schokoladensorte für die Mass Customisation auszuwählen, um MyXoC nach außen auch weiterhin angemessen zu vertreten und traditionsbewusste Kunden nicht durch zu exotische Angebote zu verwirren oder gar zu verärgern. Außerdem könnte der Vertriebsweg über das Internet neue Kunden erschließen, die vorher unsere Regale im Supermarkt nicht wahrgenommen haben. Unsere Kunden sollen auf diese Weise aktiv mit in den Produktionsprozess einbezogen werden. Dadurch können sie die vielfältigen Möglichkeiten der Schokoladenherstellung entdecken und werden sich stärker mit XoC und den Produkten identifizieren. Schließlich entsteht am Ende nicht bloß irgendeine vorgefertigte Kreation. Es sind meine Ideen, meine Vorlieben – es ist MyXoC.

10 Kommentare MyXoC am 5.6.11 22:17, kommentieren

Schokolade 2.0? Nein, aber Fortschritt durch Feedback!

Gesucht: Kreative Köpfe, die gerne bestehende Grenzen durchbrechen, um neue Wege aufzuzeigen.
Anforderung: Die einzige Erfahrung, die Sie mitbringen müssen, ist eine Leidenschaft für die süßeste Verführung der Welt: Schokolade.
Wir bieten: Zusammen mit einem großen Team arbeiten Sie an der ständigen Entwicklung neuer Produkte von XoC. Sie erstellen ihre eigene Schokoladensorte zusammen mit anderen Schokoholics, ganz nach Ihren Wünschen und Vorstellungen – nach Ihrem Geschmack.


 Interessiert?

Hallo Kollegen,

Nein, das soll keine Stellenausschreibung für Mitarbeiter werden, sie richtet sich an die unzähligen Nutzer des Social Web. Es ist der Gedanke motivierte Nutzer unserer sozialen Netzwerke für unser Unternehmen zu gewinnen, arbeiten zu lassen. XoC ist mehr als nur Kakao, Zucker und Milch. XoC hat Kunden, XoC hat Fans, XoC hat Unterstützer. Zusammen mit deren unerschöpflichem kreativen Potenzial und Wissen möchten wir eine neue Produktlinie entwickeln. Eine neue Produktlinie, die den Anforderungen der modernen Kunden gerecht wird. Eine Kampagne, die sowohl analog als auch digital geführt wird, findet  Nutzer sozialer Netzwerke, die über ein hohes Know-How verfügen und sich selbst in Innovationsprozesse einbinden möchten oder einfach frische Ideen zu den Variationen von Schokolade haben. Wir bauen eine Community auf, die sich zum Ziel gesetzt hat eine neue, herausragende Schokoladensorte auf den Markt zu bringen - für XoC. Den Nutzern sollen dabei keine Grenzen gesetzt sein, wenn es um Geschmack, Aussehen oder die Zusammensetzung der Schokolade geht. Geschmäcker ändern sich – wir ändern uns. Auch die Bindung der Kunden an unsere Produkte ist nicht mehr zementiert, also werden wir aus einem Produkt für den Kunden ein Produkt des Kunden machen.

Der Weg

Zunächst müssen wir unsere sogenannten Lead-User ausfindig machen. Dazu möchten wir gezielt nach Fachforen im Internet suchen, in denen alles rund um Schokolade diskutiert wird. Außerdem werden wir renommierte Hochschulen anschreiben, die Studiengänge wie Lebensmitteltechnik anbieten oder direkt Schokolatiers ausbilden. Können wir genügend Lead-User mit ins Boot nehmen, geht es daran, neue Nutzer anzusprechen, die mit der Herstellung von Schokolade vielleicht weniger vertraut sind, dafür aber wissen was ihnen schmeckt und was sie in der Verpackung wiederfinden möchten. Konnten wir daraus eine starke und motivierte Community aufbauen, werden wir einen Wettbewerb initiieren, der die Community weiter aufbaut und das erste neue Produkt auf Basis des Social Webs zum Ergebnis hat. Langfristig sind wir daran interessiert die Community aufrecht zu erhalten und dauerhaft die Möglichkeit zu bieten im Internet die eigene, persönliche Schokolade zu entwickeln und zu kaufen.

 

Bei unserer Aufgabe werden sich sehr oft Schnittstellen zu anderen Abteilungen ergeben. Wir möchten diese Schnittstellen gern nutzen, um unserer Arbeit immer wieder neue Impulse zu geben und Kompetenzen anderer Bereiche zu nutzen. Genauso werden wir natürlich andere Abteilungen nach besten Kräften unterstützen, schließlich ist das der Hintergrund eines Open-Projekts.

Wir würden uns sehr freuen, wenn aus MyXoC OurXoC würde.

10 Kommentare MyXoC am 22.5.11 22:08, kommentieren